Kreideküste
Die weißen Kreidefelsen sind das Ergebnis einer sehr langen geologischen Geschichte. Wind, Wasser und Abbrüche verändern die Küste bis heute – sie ist keine unveränderliche Kulisse.
Warum ist die Kreideküste weiß? Was ist eigentlich ein Bodden? Und warum sehen Binz und Sellin so anders aus als viele andere Küstenorte? Hier geht es um die Geschichten hinter der Landschaft.
Kurze Einstiege für alle, die unterwegs nicht nur sehen, sondern auch verstehen möchten.
Die weißen Kreidefelsen sind das Ergebnis einer sehr langen geologischen Geschichte. Wind, Wasser und Abbrüche verändern die Küste bis heute – sie ist keine unveränderliche Kulisse.
Rügens Küstenlinie besteht nicht nur aus offener Ostsee. Flache Boddengewässer, Buchten und Halbinseln schaffen geschützte Landschaften mit ganz eigenem Charakter.
Weiße Villen, Balkone, Veranden und verspielte Fassaden prägen viele Ostseebäder. Besonders in Binz und Sellin gehört diese Architektur zum Ortsbild.
Bernstein gehört zur Kultur der Ostseeküste. Wer selbst sucht, braucht Geduld – und sollte Funde am Strand nie mit unbekannten brennbaren Stoffen verwechseln.
Rügen wurde über Jahrhunderte von wechselnden Herrschaften, Handel, Landwirtschaft, Fischerei und später dem Tourismus geprägt. Spuren davon liegen weit über die Insel verteilt.
Kreidefelsen, alte Wälder, Hügelgräber und Küstenorte haben zahlreiche Erzählungen hervorgebracht. Sie zeigen, wie stark Landschaft und Geschichte auf Rügen miteinander verbunden sind.
Viele Themen lassen sich direkt mit einem Ausflug verbinden.
Im Nordosten treffen Buchenwald und Kreideküste unmittelbar aufeinander. Die Region eignet sich besonders gut, um Naturgeschichte mit einer Wanderung zu verbinden.
Binz, Sellin und weitere Badeorte zeigen, wie der aufkommende Seebädertourismus das Erscheinungsbild der Küste verändert hat.
Putbus unterscheidet sich mit seiner geplanten klassizistischen Anlage deutlich von den gewachsenen Fischerdörfern und Badeorten der Insel.